Wir stehen an der Seite Frankreichs

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IMG_0341Illustration von Jean Jullien

Im Namen von Genesys spreche ich allen, die von den Terroranschlägen der vergangenen Woche in Paris betroffen sind, mein tiefstes Beileid aus. Gleichzeitig möchte ich unseren französischen Kunden, Partnern und Mitarbeitern eine Botschaft der Stärke, Freundschaft und Solidarität schicken.

Wir sind in Gedanken bei allen Opfern dieser brutalen und sinnlosen Anschläge, denn wir bei Genesys haben enge professionelle und persönliche Beziehungen zu Frankreich. Genesys war viele Jahre lang ein Tochterunternehmen des französischen Konzerns Alcatel-Lucent. Ich selbst war oft mit meiner Familie in Frankreich im Urlaub, war unzählige Male in Paris und habe dabei natürlich viele Freundschaften geschlossen. Genesys hat zahlreiche französische Mitarbeiter, sowohl in Frankreich als auch in unseren Niederlassungen in aller Welt. In Brest, an der Nordwestküste Frankreichs, entwickeln einige unserer besten Ingenieure unermüdlich unsere Produkte und von unserem Pariser Büro aus knüpfen wir Partnerschaften mit großen und kleinen Unternehmen in ganz Frankreich. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, einige der namhaftesten französischen Unternehmen zu unseren Kunden zu zählen.

Die sinnlose Tragödie vom Freitag Abend trifft viele von uns daher ganz persönlich. Nach den weltweiten Protesten gegen den Angriff auf „Charlie Hebdo“ im Januar hatte ich gehofft, dass die Hintermänner die geeinte, globale Verurteilung dieser Gewalttat zur Kenntnis nehmen und keine weiteren Anschläge gegen unschuldige Unbeteiligte verüben würden. Diese Hoffnung wurde am Freitag zerstört. Mit seiner langen Geschichte, reichhaltigen Kunst und Kultur und nicht zuletzt seiner bunt gemischten Bevölkerung ist Paris ein Symbol für die Errungenschaften und die Kreativität der Menschheit.

Ich kann mir nicht rational erklären, was die Täter zu dieser sinnlosen Gewalttat bewogen hat. Ich weiß auch nicht, wie wir sie stoppen können. Wir können einander nur bedingungslos unterstützen und gemeinsam versuchen, das Geschehene zu verstehen und Hoffnungsschimmer in dieser furchtbaren Situation zu finden. Ich bin stolz darauf, ein Unternehmen zu leiten, in dem dies zur Unternehmenskultur gehört. Das macht Genesys so einzigartig. Besonders nahe ging mir ein Kommentar eines Mitarbeiters in Paris, den ich seit fast zehn Jahren kenne. Er erhielt Hunderte von Nachrichten aus aller Welt und sagte, diese Zeichen der Freundschaft und Unterstützung „machen Genesys ein Spitzenunternehmen“. Wenn das Leid groß ist, kann eine kleine Geste eine wertvolle Hilfe sein.

Die Terroranschläge am Freitag richteten sich nicht nur gegen Frankreich, sondern gegen jeden, der die hart erkämpften Rechte und Freiheiten schätzt, die wir genießen und allzu oft für selbstverständlich halten. Durch den Schulterschluss mit Frankreich verteidigen wir diese Rechte und Freiheiten.

Deshalb stehen wir an der Seite Frankreichs.

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Paul Segre

About Paul Segre

Paul Segre is the chief executive officer at Genesys. Since taking on this position in 2007, he has led the company to consistent yearly double-digit growth and revenues of approximately $900 million. Paul joined Genesys in 2002 as chief technology officer with responsibility for product management and engineering. In 2004, he became chief operating officer with responsibility for sales, service, and support. From 2002 to 2011, Paul held a variety of executive management roles at Alcatel-Lucent, including president of the Applications Group, which included Genesys. During this time, he led a worldwide team and grew revenues to more than $2.9 billion. Prior to Genesys, Paul held senior positions at DSC, Bell Labs, and AT&T Network Systems in strategy, business development, and operations support systems development. He holds a bachelor's degree in mathematics and a master's degree in operations research from Stanford University.